Am Freitag, 10. April 2026, ab 16:00 Uhr öffnet das Wildling in der Laudongasse die Tore für „Wild & Durstig“ – einen kuratierten Genussabend, bei dem die Produzentinnen und Produzenten hinter den Tellern und Gläsern nicht einfach nur liefern, sondern den ganzen Abend bleiben.

Das Wildling steht seit seiner Eröffnung für eine Küche, die radikal saisonal denkt, regionale Netzwerke knüpft und so viel wie möglich selbst produziert. Genau dieses Verständnis spiegelt sich in „Wild & Durstig“ wider: Statt beliebiger Aussteller:innen werden gezielt Menschen eingeladen, deren Produkte eine Geschichte erzählen – und deren Arbeit über das Glas oder den Teller hinausgeht.
Was erwartet dich?
Ankommen. Tapas schnappen. Produzenten treffen und austauschen. Mitnehmen, was umhaut. Alle Produkte sind zum Probieren, Genießen und Mit-nach-Hause-Nehmen – Kauf direkt bei Produzent:innen, Bezahlung per Karte an den jeweiligen Ständen.
Wer möchte, checkt sich das Tapas-All-in-Band und schnappt sich Flying Tapas aus der Wildling-Küche. Zusätzlich gibt es eine Fleisch- und Kuchenstation. DJ Ben Born begleitet den Abend musikalisch – und heizt später ordentlich ein. Sergej Konjuschenko, der Künstler hinter den Wandbemalungen im Wildling, malt live.
Die Produzent:innen
- Dirndln am Feld – Sarah zieht am Wagram über 300 Sorten Bio-Gemüse und Kräuter aus dem Boden. Von Hand, mit Hirn und Erde unter den Nägeln.
- Bio Hubicek – Mangaliza, Schwäbisch Hällisch, Highland Beef. Familie Hubicek im Marchfeld macht Bio-Fleisch so, wie’s sein soll: Weide, Respekt, kein Bullshit.
- Pilzbrüder – Zwei Brüder, ein Gewölbekeller im 2. Bezirk, und Pilze, die Wiens Spitzengastronomie süchtig machen. Urban Farming, wirklich gut.
- Jumi – Rohmilchkäse aus dem Schweizer Emmental, geliefert in den 8. Bezirk. Käse mit Charakter – nichts für Leute, die Scheibenkäse mögen.
- Brauschneider – 13 Bio-Biere aus dem Waldviertel. Von Helles bis Marillen Sour.
- Bio Obstbau Lindner – Lorenz aus Traismauer baut seltene Obstsorten an und macht daraus Cider, Säfte und Essig-Spezialitäten. Dazu: alkoholfreie Cocktails für alle, die ohne Sprit feiern.
- Hawara – Ein Wiener Likör, der Wien in eine Flasche steckt: Apfelstrudel, Kaffeebohnen, Kren, Senf, Zitrone – und 23 % für die 23 Bezirke.
- Franz von Durst – Gin und Tonic aus dem Bregenzerwald. Mehrfach prämiert, klimaneutral seit 2020.
- Weingut Köstenberg – Silke Kobald hat die Politik gegen Weingarten und Keller getauscht. Biologische Weine aus dem Weinviertel, mit Haltung.
- Biowein Lenhart – David hat den Lehrerjob an den Nagel gehängt und macht jetzt Biowein am Wagram. Grüner Veltliner, Pet Nat, Frühroter Veltliner – minimale Eingriffe, maximaler Geschmack.
Hawara schmeißt gemeinsam mit Wildling die Cocktail- und Longdrink-Bar, Wermut-Cocktails kommen aus der hauseigenen Bar.

Auch die künstlerische Handschrift des Wildlings selbst findet ihren Platz: Sergej Konjuschenko, der Künstler hinter den markanten Wandarbeiten im Lokal, bringt seine Arbeiten direkt zum Event mit. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgt DJ Ben Born.
Mehr als Verkostung
Der Zugang bleibt dabei bewusst niedrigschwellig: Der Eintritt ist frei, ebenso wie ein Begrüßungsshot für alle, die sich vorab anmelden. Im Mittelpunkt steht nicht Exklusivität, sondern Austausch – und die Frage, wie zeitgemäßer Genuss heute aussehen kann. 👉 Zur Anmeldung
















