Wer Fisch einkauft, muss nicht zwangsläufig in die Ferne schauen. Auch in Österreich werden Forellen und Saiblinge in Bio-Qualität gezüchtet. Bei METRO Österreich stammen nach Angaben des Unternehmens mittlerweile 45 Prozent der angebotenen Bio-Fischware aus heimischen Gewässern.
METRO beschäftigt sich seit 1998 mit Frischfisch und bietet Gastronomie und Gewerbe Fisch und Seafood aus auditiertem und zertifiziertem Fischfang sowie entsprechender Zucht an. Wir stellen drei österreichische Betriebe aus dem Sortiment vor.
1. Holzinger Fisch: Mehr als 130 Jahre Erfahrung
Gunskirchen, Oberösterreich | Regenbogenforelle
Die Geschichte von Holzinger Fisch reicht bis ins Jahr 1892 zurück. Der Familienbetrieb aus Gunskirchen wird mittlerweile in fünfter Generation geführt. Bei METRO findet sich die Bio-Regenbogenforelle des oberösterreichischen Unternehmens.
Holzinger setzt nach eigenen Angaben auf langfristige Beziehungen zu Lieferant:innen, regionale und saisonale Sortimentsgestaltung sowie nachhaltige Fischerei. Auch Tierwohl und Ressourcenschonung führt der Betrieb als Bestandteile seiner Unternehmensstrategie an.

2023 wurde zudem die betriebliche Photovoltaikanlage erweitert. Damit können laut Unternehmen auch Erhitzungsprozesse und die Beheizung der Betriebsgebäude auf CO₂-neutral bereitgestellte Energie umgestellt werden. Ergänzend bezieht Holzinger Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik und Biogas.
Bei METRO: Bio-Regenbogenforelle
2. Nockfish: Saibling aus den Kärntner Nockbergen
Krems in Kärnten | Seesaibling
Nockfish züchtet seine Fische in Innernöring in der Gemeinde Krems in Kärnten, mitten im UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge. Grundlage der Zucht ist kaltes und klares Quellwasser aus den Nockbergen.
Eine Spezialität des Betriebs ist der Seesaibling mit seinem rosafarbenen Fleisch. Er lässt sich roh für Sushi oder Sashimi ebenso verwenden wie pochiert oder kurz gebraten. Gleichzeitig setzt Nockfish auf eine möglichst regionale Wertschöpfung und lokale Vertriebswege.

Bei METRO gibt es sowohl ganze Saiblinge als auch Filets. Geräucherte Saiblingsfilets des Betriebs werden ausschließlich am METRO Standort Klagenfurt angeboten.
Bei METRO: Bio-Saibling ganz und als Filet; geräuchertes Saiblingsfilet ausschließlich bei METRO Klagenfurt
3. Decleva’s Fisch: Langsames Wachstum im Hochschwabwasser
Mariazell, Steiermark | Regenbogenforelle, Bachforelle, Lachsforelle und Bachsaibling
Bei Decleva’s Fisch beginnt die Fischzucht mit rund 6,5 Grad Celsius kaltem Wasser aus dem Hochschwabmassiv. Die Forellen und Saiblinge bekommen dabei vor allem Zeit: Zwei bis drei Jahre wachsen sie nach Angaben des Betriebs mit zertifiziertem Bio-Futter heran.

Die rund 20 Meter langen und fünf Meter breiten Teiche wurden einem natürlichen Bachlauf nachempfunden. Bereiche mit stärkerer Strömung wechseln sich mit Ruhezonen ab. Beim Bau wurde weitgehend auf Beton verzichtet und stattdessen mit Flusskieseln und Tannenholz gearbeitet. Die Strömung sorgt zugleich dafür, dass die Fische kontinuierlich in Bewegung bleiben.
Die Fischzucht wurde 2017 von Klaus Decleva übernommen. „Man schmeckt, wenn ein Lebensmittel unter besten Bedingungen und mit Freude erzeugt wurde. Respekt gegenüber den Tieren, unserer Umwelt und BIO-Qualität sind unsere Grundprinzipien“, beschreibt er seinen Ansatz.
Bei METRO: Bio-Regenbogenforelle, Bio-Bachforelle, Bio-Lachsforelle und Bio-Bachsaibling
Heimischer Fisch für die Gastronomie
Die drei Betriebe zeigen unterschiedliche Ansätze der Bio-Fischzucht in Österreich. Gemeinsam ist ihnen die Möglichkeit, Fisch innerhalb heimischer Wertschöpfungsketten für Gastronomie und Handel zu produzieren.
Mit einem Anteil von 45 Prozent österreichischer Herkunft bei der Bio-Fischware bietet METRO dabei eine entsprechende Auswahl: vom Saibling aus den Kärntner Nockbergen über die Regenbogenforelle aus Oberösterreich bis zu Forellen und Saiblingen aus dem Hochschwabgebiet.

















