Mit der Tour de Vin 2026 kündigt sich eines der vielseitigsten Weinevents des Jahres in Österreich an. Bereits zum 32. Mal laden die Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW) dazu ein, Wein genau dort zu erleben, wo er entsteht – in den renommiertesten Weinbaugebieten des Landes. An insgesamt fünf Terminen zwischen Mai und November öffnen 92 Mitgliedsbetriebe ihre Türen und bieten ein breit gefächertes Programm rund um Herkunftsweine, Kulinarik und nachhaltige Genusskultur.
Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe steht die Verbindung von Landschaft, Handwerk und Produkt. Besucher:innen können nicht nur verkosten, sondern auch direkt mit Winzer:innen ins Gespräch kommen und mehr über Herkunft, Lagenklassifizierung und Produktionsweise erfahren – ein Ansatz, der zunehmend auch im Kontext nachhaltiger Landwirtschaft und transparenter Wertschöpfung an Bedeutung gewinnt.

Mit dabei sind auch einige Gaumen Hoch-Betriebe: Am 1. und 2. Mai trifft man die Weingüter Hirsch, Loimer (Kamptal). Am 27. Juni Ebner-Ebenauer (Weinviertel), am 23. Oktober Dorli Muhr (Carnuntum) und 12. November Edlmoser, Hajszan Neumann und Wieninger (Wien).
Acht Regionen, fünf Termine
Den Auftakt macht traditionell die Donau-Region am 1. und 2. Mai 2026. In den Weinbaugebieten Kamptal, Kremstal, Traisental und Wagram präsentieren 41 Weingüter ihre aktuellen Jahrgänge sowie ausgewählte Raritäten. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Jahrgangsverkostungen und kulinarische Angebote von Foodtrucks bis Live-Cooking.

Am 27. Juni folgt das Weinviertel, wo sich die teilnehmenden Betriebe zentral am Weingut Gruber-Röschitz versammeln. Neben Verkostungen stehen hier auch geführte Weingartenwanderungen und ein sommerliches Ausklangsprogramm im Fokus.

Im Herbst setzt Carnuntum am 23. Oktober mit einem Late-Night-Tasting einen genussvollen Akzent, bevor am 12. November unter dem Motto „Wine in the City“ Wiener Weine in urbanem Rahmen präsentiert werden. Den Abschluss bildet die Thermenregion am 21. November mit einer Verkostung, bei der die Weine nach Herkunft und Lagen vergleichbar gemacht werden.
Erlebnis, Austausch und Regionalität
Die Tour de Vin versteht sich nicht nur als Verkostungsformat, sondern als Plattform für Begegnung und Wissensvermittlung. Formate wie Riedenwanderungen, Kellerführungen oder kommentierte Tastings geben Einblick in die Arbeit der Winzer:innen und die Besonderheiten der jeweiligen Regionen. Regionale Kulinarik, Musik und niederschwellige Angebote machen die Veranstaltungen auch für ein breiteres Publikum zugänglich.

Ein Ticketkonzept ermöglicht sowohl den Besuch einzelner Termine als auch die Teilnahme an allen fünf Veranstaltungen mittels Tour de Vin Pass.
















