Gebratene Steckrübe vom Gasthaus Thaller

Mit diesem Rezept aus dem Gasthaus Thaller wird die Steckrübe in einer mexikanischen Sauce mit Chillies ein kulinarisches Highlight.
Im gaumen Hoch-Podcast: Steckrübe vom Gasthaus Thaller
© Gaumen Hoch

Die Steckrübe ist kein glamouröses Gemüse. Sie wächst langsam, lagert gut und braucht Zeit. Norbert Thaller bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Sohn einen knapp einen Hektar großen Betrieb direkt vor der Haustür seines Gasthaus Thaller, arbeitet biologisch und kocht mit dem, was gerade reif ist.

Häufige Fragen zur Steckrübe

Was ist eine Steckrübe? Die Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera) ist ein Wurzelgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, verwandt mit Kohlrabi und Raps. Sie hat eine gelblich-weiße bis violette Schale und ein festes, leicht süßliches Fruchtfleisch.

Wie schmeckt eine Steckrübe? Mild-süßlich mit einer leichten Erdnote, etwas würziger als Kohlrabi. Durch Hitze wird sie weicher und süßer im Geschmack – ideal zum Dünsten, Rösten oder Schmoren.

Wann hat die Steckrübe Saison? Hauptsaison ist von Oktober bis März. Sie ist damit ein klassisches Wintergemüse und lagert sich gut. Früher war sie ein wichtiger Grundnahrungslieferant in der kalten Jahreszeit.

Ist die Steckrübe gesund? Ja. Sie liefert Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mit wenig Kalorien und einem hohen Wassergehalt ist sie leicht verdaulich und sättigend.

Wie schält und schneidet man eine Steckrübe? Am besten mit einem stabilen Sparschäler oder Messer, da die Schale relativ hart ist. Danach in Scheiben, Würfel oder Streifen schneiden – je nach Zubereitung.

Kann man Steckrübe roh essen? Ja, roh geraspelt eignet sie sich gut für Salate. Ihr Geschmack ist dann etwas schärfer und knackiger als gegart.

Wo kaufe ich Steckrüben in guter Qualität? Am besten direkt beim Biobäuer:innenmarkt, im Hofladen oder im Bio-Handel. Auf das EU-Bio-Siegel oder Zeichen wie Bio Austria oder Demeter achten.

Die Steckrübe in einer mexikanisch inspirierten Schwarzbrotmole, mit Pilzen von GutBehütet und abgetropftem Schafjoghurt ist ein bodenständiges, aromenreiches und alles andere als gewöhnliches Gericht.

Rezept aus dem Gaumen Hoch-Podcast

In der Folge „Verliebt in Bakterien – Anita Frauwallner über Darm, Immunsystem & eine Lebensaufgabe“ spricht Prof. Anita Frauwallner vom Institut AllergoSan über das, was täglich in uns arbeitet – und was wir dabei meistens ignorieren. Das Gespräch findet im Gasthaus Thaller in der Südsteiermark statt.

Zubereitung Mole

  • Haselnüsse, Walnüsse, Kerne und Chillies in Sonnenblumenöl frittieren.
  • Alle Zutaten in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und eine Stunde köcheln lassen.
  • Nach einer Stunde mit etwas Öl fein pürieren und abschmecken.

Zubereitung Steckrübe

  • Die Steckrübe schälen und in Scheiben schneiden.
  • In Haselnussöl und Wasser ca. 5 Minuten weich dünsten.
© Gaumen Hoch
Im gaumen Hoch-Podcast: Steckrübe vom Gasthaus Thaller

Zubereitung Pilze

  • Pilze in einer Pfanne kräftig anbraten.

Zubereitung Schafjoghurt 

  • Das Schafjoghurt über Nacht in einem Sieb abtropfen lassen.

Anrichten

  • Die Mole auf einem Teller verteilen, Steckrübe daraufsetzen und mit dem abgetropften Schafjoghurt sowie den gebratenen Pilzen anrichten.

Verantwortungsbewusst genießen. Am besten schmeckt’s mit regionalen und saisonalen Bio-Lebensmitteln. Wenn es dir möglich ist, kauf direkt bei biozertifizierten Produzentinnen und Produzenten ein, frag am Markt nach bio oder achte im Supermarkt auf das EU-Bio-Siegel oder Siegel, die darüber hinausgehen, wie zum Beispiel Bio Austria, Demeter, Ja Natürlich, Erde & Saat oder Bioland. Wann ist etwas wirklich bio?

Zutaten

Für die Mole

  • 500 g Schwarzbrot bio, gewürfelt, geröstet
  • 80 g Haselnüsse bio
  • 80 g Walnüsse bio
  • 50 g Sonnenblumenkerne bio
  • 20 g Sesam bio
  • 10 Chillies bio, getrocknet
  • 100 g Tomatenmark bio
  • 500 g Sonnenblumenöl bio
  • Honig
  • Salz
  • 900 g Steckrübe bio
  • 900 g Pilze bio, gemischt
  • 100 g Schafjoghurt bio

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