Sie haben es wieder getan. Im März 2026 eröffneten Angela und Erich Hauser die dritte Filiale ihres Burger-Konzepts „LUDWIG Burger“, das bereits in Salzburg und Innsbruck zeigt: Der universelle Klassiker aus Pattys und Buns ist mehr, als uns die grauslichen Fast-Food-Ketten glauben machen wollen. Das beweist das hemdsärmelige Gastronom:innenpaar nun auch im Einkaufszentrum SCS Vösendorf: mit Burgern, die auf Bio, Nachhaltigkeit und Handwerk setzen und mit einem Qualitätsanspruch punkten, der offenbar am Zahn der Zeit liegt.

Bio ist skalierbar
Das bedeutet zuallererst: keine Kompromisse bei den Lebensmitteln, wie man das von der Systemgastronomie kennt. Und keine Spielchen, wenn es um den ramponierten Begriff „hausgemacht“ geht. Bei den Hausers werden die Pattys handgeformt und über offener Flamme gegrillt. Das war auch in Innsbruck und Salzburg von Anfang an so und gibt nun auch dem dritten Streich des Gastronom:innenpaars das gewisse Etwas. Wobei: Natürlich geht’s um viel, viel mehr. Beginnen wir beim Herzstück eines jeden klassischen Burgers, dem Fleisch. Das Vorderviertel vom Bio-Rind von der Bio-Fleischerei Sonnberg in Oberösterreich wird täglich frisch faschiert, „und natürlich fügen wir kein zusätzliches Fett oder sonst etwas hinzu“, sagt Angela Hauser. Je mehr man sich in das Tun der Hausers vertieft, desto mehr wird klar: Nachhaltige Qualität mit Bio-Anspruch ist sehr wohl skalierbar und für die Konsument:innen leistbar!
11,90 € kostet der klassische Burger hier, mit dem man nicht nur sich, sondern auch der nachhaltigkeitsorientierten Landwirtschaft etwas Gutes tut. „Unser Anspruch ist auch hier in der SCS ganz klar: Wir wollen die kleinstrukturierten Betriebe der regionalen Landwirtschaft unterstützen. An jedem Standort haben wir eine familiengeführte Bäckerei, die uns die Burger-Buns herstellt und liefert. Viele dieser kleineren Bäckereien könnten mittlerweile ohne Großkund:innen wie uns gar nicht mehr überleben, weil wir doch beständig hohe Mengen brauchen. Aber mit der Bäckerei Eder in Gumpoldskirchen haben wir den perfekten Partner:innenbetrieb gefunden!“, freut sich Hauser.
„Wenn unsere Gäste einen Burger gekostet haben, ist das Feedback eindeutig: Sie wollen keinen anderen mehr. Die Quote, die unsere Gäste zu Wiederholungstäter:innen macht, ist also wahnsinnig hoch“

Natürlich gilt auch für die Buns: keine Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel, sondern nur das, was dem Anspruch an ein handwerkliches Naturprodukt genügt. Womit wir nochmals auf den Begriff „hausgemacht“ zurückkommen müssen.
Hausgemachtes ohne Tricksereien
Der fällt bekanntlich erstaunlich oft, wenn es um Saucen geht. „Dabei mischen viele Betriebe einfach irgendwelche Fertigsaucen miteinander und sagen dann, das sei hausgemacht“, so Hauser. „Bei uns ist es anders.“ Und sagen wir’s ganz klar: ehrlicher. Das zeigt sich etwa bei der Chilisauce. „Das ist wirklich eine selbstgemachte Sauce aus Tomaten, Chili und Paprika, die wir eigenhändig eingekocht haben“, erklärt Hauser. Dasselbe gilt für die Käsesauce: „Die wird mit eigener Béchamelsauce angesetzt, mit frischem Bio-Bergkäse, das ist etwas Echtes, das man nicht unterschätzen darf, weil unsere Gäste das schmecken!“

Die Speisekarte orientiert sich am klassischen Burgerkonzept, variiert es aber mit etwas anspruchsvollerer Kreativität. Neben dem traditionellen Cheeseburger gibt es besondere Kreationen wie den Signature-Burger „LUDWIG“ mit Jalapeños, Apple-Smoked Brisket und BBQ-Sauce oder den „Miso Bacon“ mit Bio-Bacon, Cheddar, Zwiebelmarmelade und Miso-Mayo. Sämtliche Burger gibt’s auch mit glutenfreien Buns. Ergänzt wird das Angebot durch vegetarische und vegane Gerichte wie etwa Bowls, darunter eine Superfood Bowl mit Rucola, Quinoa, Brokkoli, Avocado und gerösteten Kernen. Aber zurück zu den Burgern: Die sind in der SCS mittlerweile ein ziemliches Ding.
Wiederholungstäter:innen für den Wandel
„Eigentlich haben die Leute, die am Restaurant vorbeigehen, ja schon ein anderes Ziel im Visier, ob zum Einkaufen oder zum Einkehren“, sagt Angela. „Aber nachdem das Lokal einfach sehr, sehr schön ist, schauen es sich dann doch viele an. Und wenn sie dann einen Burger gekostet haben, ist das Feedback eindeutig: Sie wollen keinen anderen mehr. Die Quote, die unsere Gäste zu Wiederholungstäter:innen macht, ist also wahnsinnig hoch“, freut sich Angela.
Besonders faszinierend: Auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht lohnt sich Angela und Erichs hoher Qualitätsanspruch. „Gäste sagen uns immer wieder, dass sie nach dem Burger zwar voll sind, aber sich nicht schlecht fühlen wie bei so vielen Fast-Food-Burger-Restaurants. Ein Brownie geht dann meistens noch“, so Angela augenzwinkernd. Fazit: Es lohnt sich, das Burger-Feld nicht den Fast-Food-Riesen zu überlassen. Heute mehr denn je.


















