Sie stehen für eine Ernährungskultur, die Genuss, ökologische Verantwortung und wirtschaftliches Handeln miteinander verbindet, und sind auf diesem Feld Vorreiter:innen: Beim ersten Gaumen Hoch-Symposium in Grafenegg wurden Pionier:innen aus Landwirtschaft, Weinbau, Verarbeitung und Gastronomie erstmals mit den Gaumen Hoch-Awards 2026 ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen des Festes der Pionier:innen statt und wurde zu einer Hommage an elf Menschen, die mit Mut, Weitblick und Beharrlichkeit den Wandel im Lebensmittel- und Ernährungssystem vorangetrieben haben. Den krönenden Abschluss fand das Fest mit einem Gaumen Hoch-Dinner der Extraklasse.
„Mit den Gaumen Hoch-Awards 2026 würdigen wir außergewöhnliche Pionier:innenarbeit für eine gesunde, genussvolle und verantwortungsbewusste Ernährungskultur.”
Der Gaumen Hoch-Award – Auszeichnung für Ökointelligenz
Wofür steht die Auszeichnung für Ökointelligenz – und wer qualifiziert sich dafür? Ökologische Regeneration gelingt nicht durch einzelne Maßnahmen, sie setzt eine Verschiebung im Denken voraus. Die Gaumen Hoch-Awards würdigen genau das: die Fähigkeit, ein Ernährungssystem nicht nur zu optimieren, sondern es als lebendiges Ganzes zu verstehen, vom Boden über die Landwirtschaft bis zum Teller. Ausgezeichnet werden Menschen, die diese Verbindung nicht nur erkannt, sondern danach gehandelt haben, mit Konsequenz, oft gegen den wirtschaftlichen Mainstream ihrer Zeit.
„Die ausgezeichneten Pionier:innen haben nicht darauf gewartet, dass sich die Welt verändert. Sie haben selbst begonnen, neue Wege zu gehen.”





















„Mit den Gaumen Hoch Awards 2026 würdigen wir außergewöhnliche Pionier:innenarbeit für eine gesunde, genussvolle und verantwortungsbewusste Ernährungskultur”, so die Gaumen Hoch-Gründer:innen Alexandra Seyer-Gmeinbauer und Reinhold Gmeinbauer. „Die ausgezeichneten Pionier:innen haben nicht darauf gewartet, dass sich die Welt verändert. Sie haben selbst begonnen, neue Wege zu gehen, oft lange bevor ihre Ideen selbstverständlich wurden. Sie zeigen, dass ökologisches und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein, wirtschaftlicher Erfolg und guter Geschmack keine Gegensätze sind. Zudem verbindet sie die Überzeugung, dass die Zukunft unseres Ernährungssystems bei den Menschen beginnt, die Verantwortung übernehmen.”
„Sie verbindet die Überzeugung, dass die Zukunft unseres Ernährungssystems bei den Menschen beginnt, die Verantwortung übernehmen.”
Die Ausgezeichneten in drei Kategorien
LANDWIRTSCHAFT & WEINBAU
- Sigrid und Gerhard Zoubek | ADAMAH Biohof (NÖ)
- Reinhild Frech-Emmelmann | ReinSaat
- Fred Schwendinger | Regionalwert AG Niederösterreich-Wien (NÖ)
- Christine und Nikolaus Saahs | Nikolaihof (NÖ)

VERARBEITUNG
- Sissy (Elisabeth) und Josef Eder | Bio-Hofbäckerei Mauracher (OÖ)
- Johannes Gutmann | SONNENTOR (NÖ)
- Margit und Josef Nuart | Nuart vulgo Hafner (Kärnten)

GASTRONOMIE
- Inge und Willi Daberer | Der Daberer – das Biohotel (Kärnten)
- Elisabeth Kolarik | Luftburg – Kolarik im Prater (Wien)
- Margit und Otto Wandl | Biohotel Leutascherhof (Tirol)
- Ulli und Hermann Retter | Retter Bio-Natur-Resort (Stmk.)

Kulinarik am Fest der Pionier:innen
Nach der Preisverleihung folgt ein kulinarisches Highlight: Beim exklusiven Gaumen Hoch-Dinner übersetzen fünf Spitzenköch:innen die zentralen Themen des Symposiums in ein kulinarisches Erlebnis. Gekocht wird mit hochwertigen Bio-Zutaten von Gaumen Hoch-Produzent:innen. Die Weinbegleitung gestaltete das Kollektiv respekt-BIODYN.

















