Österreich deckte 2024 nur 38 Prozent seines Gänsefleischbedarfs durch heimische Produktion. Ein großer Teil des Fleisches wird importiert, vor allem aus Ungarn und Polen. Woher eine Gans stammt und wie sie gehalten wurde, ist dabei keineswegs dasselbe.
Bei Bio-Gänsen gelten verbindliche europäische Vorgaben für Haltung, Fütterung, Platzangebot und Auslauf. Die Einhaltung wird von unabhängigen Kontrollstellen überprüft. Ob eine Gans als Bio-Weidegans oder Bio-Freilandgans angeboten wird, kann zusätzliche Unterschiede in der Haltung und Vermarktung beschreiben.
Vier Betriebe aus dem Gaumen-Hoch-Netzwerk bieten 2026 Bio-Gänse an: Bio Weidegans Schlegel und Biohof Hafner aus der Landwirtschaft sowie Waldgut und Biofisch Marc Mößmer als Bezugsquellen für den Einkauf. Die jeweiligen Angebote, Bestellmöglichkeiten und Verfügbarkeiten findet ihr bei den Betrieben.
Warum Bio-Gänse mehr kosten und welche Unterschiede es bei Herkunft und Haltung gibt, erklären wir in unserem Artikel Gans ohne Reue.























