7 Wildkräuter aus dem Wald: Wirkung & Verwendung

Wildkräuter-Pionierin Inge Daberer vom Biohotel „der daberer“ im Gailtal sammelt seit Jahrzehnten essbare Pflanzen im Wald. Hier sind ihre Favoriten.
7 Wildkräuter aus dem Wald
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1. Hopfenspargel (junge Hopfentriebe)

Erntezeit: Frühling, solange die Triebe noch weich sind.
Verwendung: Wie Spargel blanchiert, in Suppen oder im Rührei.

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Hopfenspargel

2. Spitzwegerich

Wirkung: Enthält Aucubin, Gerbstoffe und Schleimstoffe – wirkt entzündungslindernd, etwa bei Husten, kleinen Wunden oder Insektenstichen.
Verwendung: Wie Spinat einsetzbar – in Suppe, Salat, Knödeln, Nudeltascherlfüllung oder Palatschinken. Basis für Wildkräuterpesto.

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Spitzwegerich

3. Beerenblätter (Erdbeer-, Himbeer-, Brombeerblätter)

Geschmack: Leicht adstringierend, sonst relativ neutral.
Verwendung: Pesto-Basis, kombinierbar mit intensiveren Kräutern wie Schafgarbe, Fichtensprossen, Birken- oder Haselnussblättern.

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Brombeerblätter
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7 Wildkräuter aus dem Wald
Schatzsucherin. Durch ihre Wildkräuterkenntnisse hat Inge Daberer dem schmackhaften Grün zu neuem Ruhm verholfen.

4. Birke (Zweig samt Blättern)

Verwendung: Für die Gemüsebrühe – gibt der Suppe zusätzliche Kraft.

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Birkenzweig

5. Linde (Zweige und Blüten)

Erntezeit: Sommer.
Verwendung: Zweige samt Blüten in der Suppe. Alternative bei fehlenden Lindenblüten: Weißdornzweige.

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Lindenblüten

6. Weißdorn

Wirkung: Gilt als wertvolles Wildkraut vor allem für das Herz.
Verwendung: Getrocknete Blüten für Tee, Beeren im Spätsommer für Mus.

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Weißdorn

7. Holler (Holunder)

Sammeltipp: Blüten nur pflücken, wenn die Hände voll mit Blütenstaub sind – nur dann ist der Holler in voller Kraft und mit vollem Aroma.
Verwendung: Beeren im Herbst rasch ernten (Konkurrenz durch Vögel), für Hollersulze zu Wild oder als Dessertbeigabe.

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Holunderblüten

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