1. Hopfenspargel (junge Hopfentriebe)
Erntezeit: Frühling, solange die Triebe noch weich sind.
Verwendung: Wie Spargel blanchiert, in Suppen oder im Rührei.

2. Spitzwegerich
Wirkung: Enthält Aucubin, Gerbstoffe und Schleimstoffe – wirkt entzündungslindernd, etwa bei Husten, kleinen Wunden oder Insektenstichen.
Verwendung: Wie Spinat einsetzbar – in Suppe, Salat, Knödeln, Nudeltascherlfüllung oder Palatschinken. Basis für Wildkräuterpesto.

3. Beerenblätter (Erdbeer-, Himbeer-, Brombeerblätter)
Geschmack: Leicht adstringierend, sonst relativ neutral.
Verwendung: Pesto-Basis, kombinierbar mit intensiveren Kräutern wie Schafgarbe, Fichtensprossen, Birken- oder Haselnussblättern.


4. Birke (Zweig samt Blättern)
Verwendung: Für die Gemüsebrühe – gibt der Suppe zusätzliche Kraft.

5. Linde (Zweige und Blüten)
Erntezeit: Sommer.
Verwendung: Zweige samt Blüten in der Suppe. Alternative bei fehlenden Lindenblüten: Weißdornzweige.

6. Weißdorn
Wirkung: Gilt als wertvolles Wildkraut vor allem für das Herz.
Verwendung: Getrocknete Blüten für Tee, Beeren im Spätsommer für Mus.

7. Holler (Holunder)
Sammeltipp: Blüten nur pflücken, wenn die Hände voll mit Blütenstaub sind – nur dann ist der Holler in voller Kraft und mit vollem Aroma.
Verwendung: Beeren im Herbst rasch ernten (Konkurrenz durch Vögel), für Hollersulze zu Wild oder als Dessertbeigabe.
























