Der Einkauf beginnt nicht im Supermarkt, sondern mitten auf dem Feld: Erde an den Stiefeln, Bio-GemĂźse in der Hand, direkt aus dem Boden. Ein paar Stunden später liegt es in der KĂźche, bereit fĂźr den Kochtopf. Immer mehr Menschen versorgen sich mit einer GemĂźsekiste â ein Modell, das Frische, Regionalität und Verantwortung vereint.
Bio-GemĂźse hochwertig und regional
Denn die GemĂźsekiste ist weit mehr als ein neuer Food-Trend. Sie ermĂśglicht einen direkteren Zugang zu hochwertigem, saisonalem GemĂźse, fĂśrdert faire Produktionsbedingungen und reduziert VerpackungsmĂźll sowie lange Transportwege. Ganz nebenbei bringt sie frischen Wind in die eigene KĂźche â mit Sorten, die man im Supermarkt oft gar nicht findet. Hier sind die Gaumen Hoch-Mitgliedsbetriebe aus ganz Ăsterreich, bei denen man eine GemĂźsekiste direkt vom Feld bekommt.
Dirndln am Feld

Einmal die Woche ein Korb voll frischem, saisonalem Bio-Gemßse. Das gibt es bei den Dirndln am Feld in Kirchberg am Wagram ganz ohne Abo-Modell. Der Korb kann flexibel jede Woche per WhatsApp oder Mail bei Sarah Schmolmßller bestellt werden. Fßr die Abholung kann man direkt ans Feld in Kirchberg am Wagram kommen, in Langenlois der Freibäckerin Kerstin einen Besuch abstatten oder in Stein bei Krems im Breadley Bistro & CafÊ vorbeischauen.
Dirndln am Feld | MĂźhlweg, 3470 Kirchberg am Wagram | Zum Betrieb
beyond_Box von beyond_Mosauf

Donnerstags wird am Biohof Mosauf in Baierdorf im Murtal geerntet â und am Nachmittag aufgebaut: Martina Galler, Nina Neuner und Andrea Gruber richten ein GemĂźsebuffet auf, aus dem sich Abonnentinnen und Abonnenten ihre beyond_Box selbst befĂźllen. Rund 40 GemĂźsesorten wachsen in ihrem Marktgarten, von Klassikern wie Tomaten, Karotten und Kartoffeln bis zu Pak Choi oder Edamame. Das Abo läuft Ăźber die gesamte Saison â 20 Wochen ab 18. Juni 2026 â und kostet 25 Euro pro Woche. Bezahlt werden kann einmalig (500 Euro) oder monatlich (100 Euro fĂźr je vier Wochen). Wer eine Woche ausfällt, kann seinen Anteil weitergeben; nicht abgeholtes GemĂźse geht an den Vinzi Markt in Judenburg.
beyond_Mosauf | Krottenhofweg 1, 8741 Baierdorf | Zum Betrieb
Gutes vom Rietzerhof

Direkt nach Hause geliefert bekommt man sein Bio-GemĂźse auch beim Rietzerhof. Barbara und Florian Tauferer bieten ein Monatsabo an. Jeden Donnerstag wird eine groĂe (fĂźr drei bis vier Personen) oder kleine (ein bis zwei Personen) Kiste nach Hause geliefert. Jeweils bestĂźckt mit bis zu sieben GemĂźsesorten und Kartoffeln. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität: Das Abo kann immer zwei Wochen vor Ende des Monats gekĂźndigt werden.
Gutes vom Rietzerhof | UntermarktstraĂe 56, 6410 Telfs | Zum Betrieb
GemĂźsekiste von BIOsain

Der solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) haben sich Jahwezi Graf und Tristan Toe verschrieben. Hier zahlen die Mitglieder zum Saisonstart einmalig in einen Topf ein und erhalten dann von Anfang April bis in den Dezember innerhalb von 33 Wochen 34 sogenannte âErnteanteileâ, also Kisterln mit unterschiedlichstem saisonalem Bio-GemĂźse. Abgeholt werden kĂśnnen diese dann an mehreren Orten in Wien oder dem Waldviertel. Das Ăźbergeordnete Ziel von BIOsain ist dabei, eine Alternative zum marktwirtschaftlichen System zu schaffen, in dem es âzumeist weder fair, noch gesund noch Ăśkologisch tragbarâ zugeht.
BIOsain | Am Wachtberg 78, 3571 Thunau am Kamp | Zum Betrieb
Adamah Biohof

Die wohl grĂśĂte Vielfalt an Kisterln bekommt man ohne Frage beim Adamah Biohof in Glinzendorf. Da bietet zum Beispiel, neben dem klassischen GemĂźsekistl, das Brunch-Kistl den perfekten Begleiter fĂźr einen schĂśnen Sonntagvormittag mit Freund:innen oder der Familie und bringt Eier, Schinken, Käse, Marmelade, Brot, Croissants, Orangensaft und vieles mehr auf den FrĂźhstĂźckstisch. Daneben bietet Adamah aber auch Saftkur-Kistl, FrĂźhlings-Kistl, Kistl fĂźr BĂźros und Jausen-Kistl.
Adamah Biohof | Sonnenweg 11, 2280 Glinzendorf | Zum Betrieb
Grand Farm

Im Lauf des Jahres immer neue GemĂźsespezialitäten entdecken. Das verspricht das Team der Grand Farm den Käuferinnen und Käufern der âGRAND GARTEN GemĂźsekisterlâ. Je nach GrĂśĂe sind in der Kiste zwischen fĂźnf und acht verschiedene GemĂźsearten und Kräuter enthalten. Immer zum Beginn der Woche informiert das Team dabei bereits im âGartenbriefâ Ăźber den Inhalt der nächsten Box und liefert direkt Rezeptideen mit. Flexibilität wird derweil bei der Grand Farm auch groĂgeschrieben â ein Einstieg in das GemĂźse-Abo ist jederzeit mĂśglich.
Grand Garten | Marktgärtnerei Grand Garten, 3462 Absdorf | Zum Betrieb
Biohof Achleitner
Ăber 1.000 Bioprodukte bietet der Bio-Hof Achleitner an. Diese finden sich in 14 vorab zusammengestellten Kistln oder in einer, die man sich vĂśllig frei selbst zusammenstellen kann. Obst, GemĂźse, Milchprodukte, Feinkost, Nahrungsergänzung und Naturkosmetik. NatĂźrlich alles in Bio-Qualität. Egal ob eine Person oder Ăźber vier Personen â fĂźr jeden Haushalt gibt es hier eine Option, die, und das ist die Besonderheit, eben den gesamten Wocheneinkauf abdecken kann, weil sie durch alles ergänzt werden kann, was man zum Beispiel fĂźr einen Grillabend benĂśtigt: Burger-Buns, GrillwĂźrstel, Feta, Tofu, SoĂen und sogar Sonnentor-GewĂźrze.
Biohof Achleitner | Unterm Regenbogen 1, 4070 Eferding | Zum Betrieb
SoLawi Waldgarten

Ein GemĂźsekisterl, das nicht nur saisonal und regional ist, sondern auch ein StĂźck gelebte Zukunftslandwirtschaft enthält: Im Marchfeld setzt Armin Aschenbrenner mit seiner SoLaWi Waldgarten auf das innovative Prinzip des Waldgartens. Zwischen Karotten, Feigenbäumen, Hopfen und Artischocken entsteht auf kleinem Raum ein dichtes, biodiverses Ăkosystem, das weit Ăźber klassische Marktgärtnerei hinausgeht. Mitglieder erhalten von Mai bis November wĂśchentlich abwechslungsreiche Ernteanteile. Abgeholt werden kĂśnnen die Kisterln an mehreren Standorten in Wien und Umgebung oder werden im Stadtgebiet sogar geliefert. Wer hier bestellt, bekommt nicht nur GemĂźse, sondern wird Teil eines experimentellen, nachhaltigen Landwirtschaftsmodells, das Bodenfruchtbarkeit, Artenvielfalt und Gemeinschaft gleichermaĂen stärkt.
SoLawi Waldgarten | Siebenbrunner Str., 2283 Markgrafneusiedl | Zum Betrieb
Jillyâs GrĂźnerei

Zwischen Reitstall und GemĂźsegarten entsteht in Gerasdorf bei Wien ein Ort, an dem Bio nicht nur produziert, sondern erlebbar wird: Bei Jillyâs GrĂźnerei baut Sebastian Jilly auf rund zwei Hektar eine beeindruckende Vielfalt an GemĂźse an â von klassischen Salaten bis hin zu besonderen Sorten wie Artischocken oder Ingwer. Was als persĂśnliches Qualitätsprojekt fĂźr die eigene Familie begann, ist heute ein wachsender Bio-Betrieb mit EU-Zertifizierung, der bewusst auf Handarbeit statt Maschinen setzt. Ăber 35 Tomatensorten zeigen dabei, wie viel Charakter in einem einzigen GemĂźse stecken kann. Neben dem Ab-Hof-Verkauf, den GemĂźsekistln und ersten Schritten Richtung Gastronomie â langfristig mit Blick auf die Wiener Spitzengastronomie â ist die GrĂźnerei auch ein Ort der Begegnung: Schulklassen, Hochzeiten und Workshops machen den Garten zu einem Raum, in dem Landwirtschaft greifbar wird und nachhaltiger Genuss im Mittelpunkt steht.
Jillyâs GrĂźnerei | Wasenweg 4, 2201 Gerasdorf bei Wien | Zum Betrieb
GrĂźnzeug vom Feld

Vom Quereinstieg direkt aufs Feld: Bei GrĂźnzeug vom Feld in Maria Jeutendorf haben Michael und Verena Kietreiber aus dem Wunsch nach einem greifbaren, sinnstiftenden Alltag eine vielfältige Marktgärtnerei aufgebaut. Auf rund 2.500 Quadratmetern wachsen heute Ăźber 120 verschiedene Kulturen â darunter alte, fast vergessene Sorten ebenso wie ungewĂśhnliche GemĂźseraritäten, die vor allem in der Spitzengastronomie gefragt sind, aber auch im GemĂźsekistl landen. Im engen Austausch mit KĂśch:innen entsteht so ein dynamisches Sortiment, das sich strikt an den Jahreszeiten orientiert und dennoch Raum fĂźr Experimente lässt. Verkauft wird direkt: am Markt in St. PĂślten, Ăźber Ernteanteil-Kistln und an Gastronomiebetriebe. Gleichzeitig verstehen sich die Kietreibers auch als Vermittler:innen von Wissen â sie erklären, inspirieren und zeigen, wie vielfältig saisonales GemĂźse sein kann. Ein Betrieb, der nicht nur produziert, sondern Bewegung in die Art bringt, wie wir Ăźber Landwirtschaft und Ernährung nachdenken.
Grßnzeug vom Feld | Maria-Jeutendorf 60, 3140 Maria Jeutendorf | Zum Betrieb


















